Gute Architektur beginnt an einem guten Ort
Entlang der Eiler Straße erstreckt sich die repräsentative Front des Gutes Maarhausen, das mit einer Grundfläche von 100 x 100 Metern im Südwesten von Köln im Stadtteil Rath-Heumar liegt.
Erstmalig ist der Hof um ca. 1300 genannt. Die Bausubstanz des heutigen Guts Maarhausen stammt aus den 1920er Jahren und ist eng mit der Unternehmerfamilie Mühlens verbunden. Die Erben des Traditionsunternehmens „4711 Echt Kölnisch Wasser“ übernahmen den Hof, gliederten ihn an das Gestüt Röttgen an und bauten ihn aus. Bis 1927 entstand ein ebenso imposantes, wie für die damalige Zeit modernes Gehöft mit zahlreichen ineinander übergehenden Gebäuden.
Erst in den 1980er Jahren gaben die Eigentümer die Nutzung als Wirtschaftsgut nach und nach auf. Nach jahrelangem Leerstand gab ein Investor und Projektentwickler dem Gut Maarhausen eine neue Perspektive. Er mietete das Gebäudeensemble von der Mehl-Mühlens-Stiftung an und entwickelte in engem Schulterschluss mit der Kölner Denkmalbehörde und dem Kölner Architekturbüro trint + kreuder die Umnutzung des Hofes zu einem modernen Büro- und Gewerbecampus für Firmen unterschiedlichster Branchen.